dermackerinoaxaca
Die wilde Geschichte, wie ich mein Visum vergaß - Teil 1

Schon im Bus rannte mir die Zeit davon. Als wir die Stadt erreichten, war es kurz nach fünf. Scheinbar eine Ewigkeit kurvten wir durch die Stadt, bis wir endlich ankamen. Die Uhr zeigte nun bereits 18:10 Uhr, in zwanzig Minuten sollte bereits das Boarden beginnen. Ich ging als erster aus dem Bus, nahm meine Reisetasche und ging eilig zum KLM-Schalter. Die Schlange war lang. Ziemlich lang sogar und ich überlegte, ob ich nicht irgendwie schneller ans Ziel kommen könnte. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Sicherheitsmann war mir versichert worden, dass ich meine Tasche zwar als Handgepäck deklarieren könne, meine Internet-Bordkarte jedoch nicht für den Flug reichen würde. Jedoch wurde ich nach sturem Nachhaken vorgelassen und kam als Übernächster dran. Glücklich über den neuen, einfacheren Zeitplan stand ich am Schalter, als mich der Mann hinter dem Tresen nach meinem Visums-Dokument fragte. Mir war bewusst was er meinte und ich wusste auch ganz genau, wo auf meinem Schreibtisch ich das gute Stück finden würde. Doch bei meinen vergangenen Rückflügen war mir nie bewusst gewesen, dass sich irgendjemand diesen Fetzen ansah, da er stets verlassen und unbeachtet irgendwo in meinem Reisepass gelegen hatte, bis das freundliche Personal das, scheinbar nutzlose, Stück Papier herausnahm und entsorgte. In diesem Moment wurde mir nun also bewusst gemacht, dass dieses Stück Papier ein "wichtiges Dokument" sei und dass ich ohne es nicht ausreisen dürfe.
25.9.09 02:06
 


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