dermackerinoaxaca

Arbeit macht Ah!                                                  

Altgediente Handwerker haben nichts mit unserer Arbeit zu tun. Wir dürfen demnächst eine wohlwollende, aufregend-spritzige, ungemein gehaltvolle Inventur vornehmen. Jippie. Jon ist happy, weil er die Chefin auf diese blöde Idee gebracht hat. Fritz ist happy, weil er sowas ja auch klasse findet. Der Spass beginnt. Jedoch und trotzalledem: Während wir räumen, können wir natürlich auch all den alten Rumpelkack wegpacken! Dadurch kommt Ordnung rein wie einst Hulle. Seit wir da sind hat sich ne Menge getan: wir haben die Computer-/Hausaufgabenräumlichkeiten revolutionär aufgeräumt und erneuert und nach den Heften noch ein anderes Lager sortiert. Jetzt können wir das Platzproblem "Schrotthaufen" bald als beseitigt hinzuzählen. Wir haben uns im Zuge dessen nach Stauraum umgesehen und weitere zukünftige Projekte entdeckt: Es existiert eine Kapelle in dieser Butz, die grandiosen Anblickes ist, die jedoch nur als Stauraum dient. Wie schade. Hey, denken sich die beiden. Wenn hier etwas sollte, dann passieren. Wir werden nun also versuchen, einen frohgemuten Pfarrer/Priester/Kerl zu finden, der einmal pro Woche dieses Häuschen Gottes in erlauchtem Glanze erscheinen lässt. Des Weiteren: Ein medizinisch toffer Saal, doch, siehe da: kein Mediziner weit und da. Deshalb: Wir suchen ebenso frohgemuten Mediziner, um ab und an einem Kind zu helfen. Drittens: Ein Dach. Schön. Kein Geländer. Tief. Auftrag: Geländer. Ziel: Kinder spielen fetzig. Man wird sehen, was sich machen lässt.. wir haben ja ein gewisses Budget. Weitere toffe Nachricht: Vero kommt diesmal schon am Mittwoch, da frei aus Grund, der mir sehr wumpe ist. =) Daher kann sie am Donnerstag mit uns mit den Kindern zum Totenfrühstück gehen, das mindestens so makaber ist, wie es klingt. Als ich am Freitag zum Busbahnhof ging, blieb mein Herz nicht stehen, als ich aus dem Augenwinkel Schuhe mit Beinen dran ein Stück oberhalb meiner Sichtbahn entdeckte, die einer Person gehörten, die sich von einer Laterne abgeseilt hatte. Zur Sicherheit hatte sie sich ein Seil um den Hals gebunden. Das war nicht so schlimm, weil sie aus Stoff war. Die Person. Makaber, aber nicht tot. Immerhin. Das Haus ist toll. Bis bald.

26.10.09 01:47
 


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